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Personal Computer – PC

Ein moderner Mensch kann sich ein Leben ohne Computer nicht mehr vorstellen. Computer umgeben uns von allen Seiten, die steuern unser Leben, unterhalten und lehren uns: man verwendet Computer bei der Arbeit – ob für die Erstellung der komplizierten Pläne und Präsentationen oder einfach für die geschäftliche Korrespondenz, zwischen durch – als Handy oder Navigationssystem im Auto, in der Freizeit – zum Nachrichtenlesen oder Spiele spielen. Computer gibt uns unwahrscheinliche Möglichkeiten, die Qualität unserer Arbeit und Lernprozesses, ja den Standard unseres Lebens selbst in vieler Hinsicht zu verbessern.
Die Bezeichnung „Computer“ kommt aus dem Englischen: to compute, „(be)rechnen“. Die Brockhaus-Enzyklopädie definiert Computer folgendermaßen: „Computer, auch Rechner, Datenverarbeitungsanlage, elektronisch arbeitende Einrichtung, die Probleme dadurch löst, dass sie Daten nach einem  vorgegebenen Algorithmus bzw. Programm verarbeitet.“1
Die Computer werden nach ihren  Leistungsmerkmalern klassifiziert. So bilden die Embedded Systems, die unsichtbar in Gestalt der Hauselektronik oder bei den Autogeräten ihre Dienste vollbringen,  eine separat stehende Klasse. Die unterste Leistungsklasse bilden die Spielkonsolen. Die Smartphones, wie beispielsweise aus der Werbung bekanntes i-phone,  stehen in einer Übergangsposition von Handhelds zu mini-PC-s. Die nächste Leistungsklasse repräsentieren die Personalcomputer, (aus dem Englischen: „personal computer“, also „persönlicher Computer“). Diese Klasse ist heute die am meisten verbreitete und anzutreffende Leistungsklasse, die PC-s sind in der Regel immer gemeint, wenn man allgemeinerweise über Computer spricht.  Die Bezeichnung „personal computer“ stammt von IBM, so nannte die Firma den im Jahre 1981 konzipierten Computer mit relativ einfachen Grundsystemen für den Haus- oder Bürogebrauch. Das Innovatorische war, dass dieser Computer für den Gebrauch einer einzelnen Person vorbestimmt war und deren Bedürfnissen angepasst werden konnte. Im Vergleich mit den damals üblichen Großrechnern, die für die Erfüllung größerer Aufgaben bei den komplizierten Technologien oder Prozessen verantwortlich waren, war ein PC eine wirklich wichtige und nützliche Marktneuheit. Im Laufe der Jahre wächst die Zahl der PC-Benutzer immer mehr, besonders auffällig wird es Ende der 80-ger, als die PCs immer mehr Schreibmaschinen aus den Büros verdrängen und ihre Plätze einnehmen. Eine Klasse oberhalb der Personalcomputer bilden Workstations, sie bieten höhere Rechenleistung und bessere Grafikdarstellung, werden überwiegend für die anspruchsvollen Aufgaben im wissenschaftlichen Bereich verwendet. Eine noch höhere Leistungsklasse repräsentieren Großrechner, die als Mehrbenutzersysteme angelegt sind, sie werden überwiegend in den Banken oder Verwaltungen großer Unternehmen eingesetzt.2
Einer der bequemsten und am meisten benutzen PC-Typen ist bestimmt seine tragbare Variante, Laptops und Notebooks. Wenn man auf die Geschichte der portativen PCs, die heute  unmöglich von unserem Leben wegzudenken sind, zurückblickt, kommt man bestimmt auf den Namen Alan Key. Im Jahre 1968, als die damaligen Rechner noch die ganzen Räume, teilweise Gebäude ausfüllten, hat er das Konzept eines tragbaren Computers – Dynabook, wie er seine Schöpfung genannt hat – entwickelt. Dieser Computer verfügte über große Leistungsfähigkeit, qualitative Bildübergabe und drahtlose Netzverbindungen: damals eine futuristische, utopische Idee, heute – Realität. Die heutigen Laptops überragen in ihrer Leistung die damals vorstellbaren Ansprüche, sie verbinden sich überall in der Welt drahtlos miteinander und mit dem Internet, werden per Tastatur, Maus, Touchpad oder Stift gesteuert, sie erlauben, Filme und Musik mit Leichtigkeit aufzunehmen  und abzuspielen, aber auch anspruchsvolle, „ernsthafte“ Software für Lehre, Forschung und Arbeitsalltag zu verwenden. Sie passen in eine Schultertasche ran, oder  – wie die neueste Entwicklung von Apple  - sogar in einen Postkuvert.
Hier sind ein paar kuriose Fakte über Notebooks, die interessant zu wissen und amüsant zu lesen sind.3
“Transportable” Computer: 1981 waren die damaligen tragbaren Computers ungefähr so groß wie ein Reisekoffer, verfügten aber nur über kleine 5 Zoll-Bildschirmen.
Auf Wellen surfen: 2003 hatte der Surf-Profi Duncan Scott  eine der absurdesten Ideen rund um Notebooks: er entwickelte das weltweit erste Surfbrett mit einem integrierten und drahtlos vernetzten Notebook auf Basis der Intel® Centrino® Mobiltechnologie. Von diesem Tag an können Surfer beim Surfen unterschiedliche Internetdienste benutzen und sogar Ihre E-Mails abrufen, während sie die Zeit bis zur nächsten großen Welle vertreiben sollen.
Es ist Mode! 2003 entwirft der Modedesigner Julien MacDonald drei exklusive Laptoptaschen in schwarzer, weißer und Fuchsia Farben. Das ist sein Tribut der immer wachsenden Bedeutung der Technologie für den Alltag moderner Frauen.
Farbenblind: Es existiert bereits ein Notebook für farbenblinde Nutzer: das erste Dell-Notebook erschien 1991. Modernere Geräte wie beispielsweise das Tandy 2810, das nur 3 kg schwer ist, verfügen über so präzise Farbübergabe, dass sie bereits 16 Graustufen darstellen können.


Anmerkungen:
1 Zitat aus: Brockhaus Enzyklopädie (S. Quellenangaben), B.6 S.18
2 Klassifikation nach: ebenda, S. 19-20
3 Quelle: http://www.intel.com/cd/corporate/ pressroom/emea/deu/241163.htm: Die
   Geschichte der Notebooks – kuriose Fakten von damals und heute

Quellen:

  1. Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bd., 21. Völlig neu bearbeitete Auflage, 2006: B.6, S. 18-24 „Computer“
  2. http://www.intel.com/cd/corporate/ pressroom/EMEA/DEU/pressroom/172922.htm: Die Geschichte tragbarer Computer - Technologie als Wegbereiter des modernen Nomadentums
http://www.intel.com/cd/corporate/ pressroom/emea/deu/241163.htm: Die Geschichte der Notebooks – kuriose Fakten von damals und heute

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