computer.eu - Personal Computer - Internet - Kinder/Jugendliche - Computerspiele - Computersucht - Computerstraftaten - gesellschaftliche Bedeutung - A.I. - Computeraufbau - Kontakt - Datenschutzerklärung


Computerbenutzung durch Kinder und Jugendliche

Die Benutzung der Computer durch Kinder und Jugendliche ist ein heikles, sehr umstrittenes Thema. Darf ein Kind ein Computer zur alleinigen Nutzung haben, wenn ja – ab welchem Alter? Wie viel Zeit darf das Kind täglich bei seinem Computer verbringen?  Inwieweit beeinflusst die Computernutzung seine Entwicklung, sollen die Eltern vielleicht das Fernsehen bevorzugen? Oder müsste man auf die Entwicklung moderner Medien die Augen zuschließen und dem Kind wie in der alten guten Zeit ein Buch in die Hände stecken? Seitdem ein Leben ohne Computer für die vielen Menschen unvorstellbar geworden ist, hat der Computer einen Zugang in jede Familie, in jedes Haus gefunden. Seit dieser Zeit führt man ständige Diskussionen über die Gefahren moderner Medien für die Kinder und Jugendlichen, die Diskussionen, die kein Ende haben. 
Als eine der größten Gefahren gelten die Computerspiele, die dem Kind Aggressivität und Bösartigkeit beibringen sollen, die es in eine virtuelle Welt entführen und des sozialen Lebens berauben. Als nicht weniger gefährlich gilt auch das Internet, da die Kinder und Jugendlichen zu den aktivsten Nutzern gehören und für viele von ihnen ein Umgang mit neuen Medien absolut selbstverständlich ist. Im unüberschaubaren Meer von Informationen verlieren die Eltern den Überblick, die Kontrolle darüber, welche Informationen das Kind wahrnimmt. So ist einer der Gründe zu Beunruhigung die Tatsache, dass Menschen mit pädophilen Neigungen versuchen, übers Internet Kontakte mit Kindern herzustellen, dass es im Internet viele unverschlüsselte Seiten mit Pornoinhalten oder mit rassistischen und gewaltverherrlichenden Inhalten gibt. 
Es gibt aber auch positive Seiten der Computerbenutzung durch Kinder: so existieren als Zusatz und Erweiterung  zum  Schulunterricht zahlreiche Software fürs Lernen und Entwicklung eines Kindes, wie beispielsweise Programme fürs Sprachenlernen oder Mathe-Nachhilfe, man kann mit Hilfe der Computersoftware Schachspiel lernen oder Enzyklopädien lesen. Nützliche und kindsgerechte Inhalte findet man  nicht nur bei den Offline-Softwaren, auch im Netzt gibt es viele kinderorientierte Portale, wie z.B. toggo-clever-club.de die unterhaltungsreiche geistige Entwicklung des Kindes als ihre Aufgabe sehen. So laut Umfrage von KIM-Studie benutzen ganze 49% der befragten Kinder Computer zur Erfüllung der Schulaufgaben und 45% arbeiten mit unterschiedlichen on- und offline Lernsoftwaren. 36% benutzen Programme für die Texterstellung und 8% lernen sogar programmieren.1


Bemerkungen:
1 Es wurden 1200 Kinder befragt, S. KIM-Studie
Quellen:

  1. Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bd., 21. Völlig neu bearbeitete Auflage, 2006: B.13,  S. 421-422 „Kinder im Internet“
KIM-Studie 2005: Kinder und Medien, Computer und Internet. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-jährige in Deutschland. Hg. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. Stuttgart, 2006, aufrufbar unter: http://www.mpfs.de/fileadmin/Studien/KIM05.pdf

Copyright (C) 2007 I.P.C. All rights reserved.