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Gesundheit

Das Ziel jedes Menschen ist es frei von Krankheiten zu sein. Wir wollen nicht weniger Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit haben als andere Menschen unserer Alterklasse.

Unter dem Eindruck von Umweltschäden und -katastrophen hat das Streben einer bewusst gesundheitsorientierten Lebensführung zunehmende Verbreitung gefunden. Eine ballaststoffreiche Ernährung, wenig Fleisch und dafür viel Obst und Gemüse, sowie eine angemessene sportliche Tätigkeit und ausreichende Bewegung, tragen aus medizinischer Sicht zu einer guten Gesundheit bei. Eine falsche Ernährung kann im Gegenzug jedoch zu einer Vielzahl von Krankheiten führen.

Mit Vorsorgeuntersuchungen können frühzeitig Krankheiten und Tumore, beispielsweise Brustkrebs bei Frauen, erkannt werden. Eine frühzeitige Erkennung kann Therapieerfolge erhöhen.

International wird die Gesundheit meist durch die Lebenserwartung ausgedrückt. Heutzutage in Deutschland geborene Mädchen haben eine Lebenserwartung von 78 Jahren, bei Jungen liegt sie bei 72 Jahren. Sie hat in den vergangenen 100 Jahren stetig zugelegt, seit 1970 alleine eine Zunahme von 4 Jahren.1

Die Gründe dafür sind zu einem der Rückgang der Säuglingssterblichkeit, aber auch die Abnahme schwerer Krankheiten und tödlicher Arbeitsunfälle. Im Vergleich zu anderen Industrienationen liegt Deutschland auf einem mittleren Rang. In Staaten wie Dänemark und Frankreich liegt die Lebenserwartung etwas höher, und in den USA oder Belgien etwas niedriger. Leider ist die Lage in den Ländern der dritten Welt weitaus ungünstiger. Schlechtere medizinische Versorgung, und das verbreitete Auftreten von bestimmten Krankheiten (wie dem HI-Virus oder Malaria) führen zu einer geringeren Lebenserwartung.

Die Hauptgefahren für Gesundheit und Leben gehen in den Industrienationen von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs, Erkrankung der Atemwege und Leber sowie von Diabetes aus. Rund 80% aller vorzeitigen Todesfälle rühren von diesen Krankheiten her.

Wenn auch nicht lebensbedrohend, aber auf jeden Fall die Lebensqualität beeinträchtigend sind die, besonders bei älteren Menschen auftretenden, Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates, unter anderem Rheuma.


Literatur

1. Brockhaus-Enzyklopädie: in 24 Bd. - 19., völlig neubearbeitete Aufl. - Mannheim 1989

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