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Hygiene

Schon bei den alten Ägyptern und Assyrern gab es Reinigungsvorschriften, diese waren meist kulturellen oder religiösen Ursprungs. Die Bestimmungen gliedern sich in Gebote, wie rituelle Waschungen oder Verbote, wie der Verzicht auf Schweinefleisch. Die Griechen und Römer standen vor allem die Thermen und Leibesertüchtigungen im Vordergrund. Im Mittelalter wurde die Bedeutung der Hygiene jedoch bei weitem unterschätzt. Zwar wurden während der Pestepidemien systematische Gegenmaßnahmen eingeleitet, jedoch konnte sich die Pest erst durch die geringe Hygiene so gut verbreiten. Das neuzeitliche Umdenken kam erst durch das Aufkommen der Cholera, ausgehend von England, zustande, und konnte so die heutigen Standards erreichen.1

Tägliche Körperpflege gehört heute zur Selbstverständlichkeit. Eine Vielzahl von Produkten sind auf dem Markt, die besonders auf die Bedürfnisse bestimmter Haut- und Haartypen abgestimmt sind. Eine übertriebene Hygiene kann jedoch auch zu Krankheiten führen. Der natürliche Schutzfilm der Haut verhindert das Ansiedeln gefährlicher Pilze, wird jedoch beim Waschen mit abgewaschen. Gefährlich wird dies wenn die Haut keine Möglichkeit hat diese Schutzschicht wieder aufzubauen.2

Der Schweiß ist eine Funktion des Körpers sich selber zu kühlen. Schweiß wird jedoch auch, besonders nach dem Sport, oder schwerer körperlicher Tätigkeit, als unangenehm empfunden.
Der Geruch entsteht durch Bakterien auf der Haut, die über die Haut ausgeschiedene Stoffwechselprodukte verarbeiten, und dabei Gerüche entstehen lassen. Jede Person scheidet unterschiedlich viel Flüssigkeit und Stoffwechselprodukte aus, weshalb jeder Schweiß verschieden ist. Um den Geruch zu vermeiden werden Antitranspirants eingesetzt, diese verengen die Schweißdrüsen und regulieren so dessen Produktion.

Um die Haut zu pflegen sind viele Cremes und Gele auf dem Markt. Trockene Haut braucht besondere Pflege. Jedoch kann auch unpassende Creme zu Nebenwirkungen führen. Bei dem Kauf sollte auf die Bedürfnisse der Haut geachtet werden. Besonders im Winter wird die Haut durch häufige Temperaturwechsel, kalte Temperaturen und die trockene Heizungsluft stark beansprucht. Auch hier ist eine gesunde Ernährung die Beste Vorsorgemaßnahme. Die Haut muss mit allen Lebenswichtigen Nährstoffen versorgt werden und der Feuchtigkeitsspeicher sollte durch regelmäßiges Trinken gewährleistet sein.

Das Wort Hygiene kommt übrigens aus dem griechischen hygienos „der Gesundheit zuträglich“.3


Literatur
1. Brockhaus Enzyklopädie: In 24 Bänden – 19., völlig neubearbeitete Auflage; F.A. Brockhaus, Mannheim 1988
2. Roland Bettschart et al.: Kursbuch Kinder; Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993
3. Brockhaus Enzyklopädie: In 24 Bänden – 19., völlig neubearbeitete Auflage; F.A. Brockhaus, Mannheim 1988


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