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Rauchen

Das Tabakrauchen ist in den Industrienation die wichtigste, vermeidbare, Einzelursache für das Eintreten von Krankheiten und übertrifft dabei den Alkoholmissbrauch. Nach Schätzungen der WHO sterben jedes Jahr etwa 2,7 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens, dies entspricht statistisch etwa einem Todesfall alle 13 Sekunden. Die Häufigkeit der Erkrankung ist dabei direkt von der Menge der täglich gerauchten Zigaretten, aber auch von dem Zeitraum, den der Raucher raucht. Etwa 30-40 % der Krebserkrankungen sind auf Tabakkonsum zurückzuführen. Der Konsum von etwa 12 Zigaretten pro Tag verkürzt die Lebenserwartung um durchschnittlich 12 Jahre.1

Tabakkonsum hat ein sehr hohes Suchtpotential. Wie bei anderen Formen der Drogenabhängigkeit führt die Rauchentwöhnung zu Nervosität, Reizbarkeit, Müdigkeit oder Unlust. Ansprechpartner die bei der Tabakentwöhnung helfen können, sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Ärzte und auch Selbsthilfegruppen.

Der durch das Passivrauchen eingeatmete Nebenstromrauch erhöht ebenso wie der vom Raucher wieder ausgeatmete Hauptstromrauch das Risiko von Herzschäden und das Krebsrisiko. Das Risiko für nicht rauchende Partner von starken Rauchern an Lungenkrebs zu erkranken liegt 30% über dem normalen Risiko. Besonders stark gefährdet sind Kleinkinder und Babys wie auch Asthmatiker und Allergiker.
Aus diesem Grunde gibt es eine Fülle von Gesetzen, die Nichtraucher vor dem schädlichen Rauch schützen sollen.2


Literatur
1. Brockhaus-Enzyklopädie: in 24 Bänden – 19. völlig neubearbeitete Auflage; F.A. Brockhaus, Mannheim 1992
2. Brockhaus-Enzyklopädie: in 24 Bänden – 19. völlig neubearbeitete Auflage; F.A. Brockhaus, Mannheim 1992


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