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Die Eigentumswohnung

Der Wohnungseigentümer lebt im Unterschied zum Hauptbesitzer in einer Gemeinschaft. Jeder einzelne Wohnungseigentümer verfügt also über einen Teil der Wohnungsanlage. Darüber hinaus gibt es Gemeinschaftsflächen, die allen Wohnungseigentümern zustehen und von allen gemeinsam gepflegt, unterhalten und ggf. repariert werden. Die Eigentumswohnung, die ein Käufer in einem notariellen Kaufvertrag gekauft hat, wird zu einem alleinigen Eigentum. Dieses wird in der Terminologie als Sondereigentum bezeichnet. Als gemeinschaftlicher Eigentum bezeichnet man alles, was nicht zu Sondereigentum zählt: das Grundstück, Gebäudeteile wie Fundament, Fenster und Fensterbänke von außen, Markise, Rollläden, Wohnungseingangstür, Waschküche, Außenputz, Haussprechanlagen etc. Viele Entscheidungen darf der Wohnungseigentümer nicht auf eigene Faust treffen, er ist verpflichtet, jede Neuerung mit den Mitgliedern der Eigentümerversammlung abzustimmen. Der Käufer einer Eigentumswohnung erwirbt gleichzeitig einen Miteigentumsanteil am Grundstück. Die Wohnung selbst gemeinsam mit dem Miteigentumsanteil an dem Grundstück und an dem Haus bildet das Wohnungseigentum.


 Quellen:
Sailer, Erwin/Henning J. Grabener: Immobilien-Fachwissen von A-Z. Das Lexikon mit umfassenden Antworten auf Fragen aus der Immobilienwirtschaft.  7. Auflage, Kiel 2004

Reinke, Kornelia: Immobilienrecht. Chancen und Risiken beim Umgang mit Immobilien. Cornelsen Verlag, Berlin 2007

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